Sanitäter Übungstag

Zu einem ganztägigen Übungstag trafen sich an einem verschneiten Samstagmorgen die Sanitäter der Feuerwehr Hurlach.

Ausbildungsleiter Thomas Pokas hatte sich hierfür zahlreiche Übungen einfallen lassen und konnte auch mehrere externe Ausbilder sowie eine Gruppe Mimen pünktlich zum Start um 8 Uhr begrüßen. Nachdem es zunächst eine theoretische Fortbildung über die Atemorgane und Atmung gab, wurden die Hurlacher Sanitäter in mehrere Gruppen eingeteilt und konnten am Vormittag an mehreren Praxisstationen ihr Wissen vertiefen.

So gab es an einer Station durch einen anwesenden Notarzt eine Fortbildung zum Thema Atemwegssicherung. An einem Übungsphantom konnten die Teilnehmer selbst die verschiedensten Hilfsmittel kennen lernen und deren Anwendung üben. Für die zweite Station galt es eine Person nach einem Treppensturz zu versorgen, während bei der dritten Station ein neurologischer Notfall in der Sporthalle abgearbeitet werden musste. Bei allen Übungen konnte auch die Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst geübt werden, da für den gesamten Übungstag ein Rettungswagen mit ausgebildetem Personal zur Verfügung stand.

Nach einer weiteren kurzen Theorieübung über das Nervensystem wurden die Übungsteilnehmer für die praktische Ausbildung an zwei weiteren Stationen erneut in Gruppen eingeteilt. So konnten die Sanitäter an einer Station nochmals das korrekte Vorbereiten von Infusionen, Zugängen und Injektionen üben. Bei der zweiten Station wurden die Teilnehmer zu einem Herz-Kreislauf-Stillstand gerufen, den sie zunächst alleine bewältigen mussten. Mit Eintreffen des Rettungsdienstes und Notarztes wurde das Zusammenspiel und die Übergabe trainiert.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen trafen auch weitere Mitglieder der Feuerwehr Hurlach am Feuerwehrhaus ein. So hatte Ausbildungsleiter Thomas für den Nachmittag eine größere Übung geplant. Mit dem Stichwort "Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person. PKW brennt." rückten die Übungsteilnehmer kurze Zeit später zur Abschlussübung aus. Hier waren zwei PKW zunächst frontal zusammengestoßen, mehrere Personen eingeklemmt wobei einer der PKW Feuer fing.

Nach einer kurzen Lageerkundung führte die Besatzung des HLF die Brandbekämpfung durch und rettete die eingeschlossene Fahrerin aus dem Fahrzeug. Sanitäter übernahmen unverzüglich die Erstversorgung der offensichtlich schwer brandverletzten Fahrerin. Sanitäter des LF8 kümmerten sich währenddessen um die eingeklemmte Person des zweiten Fahrzeuges während durch die restliche Besatzung die technische Rettung vorbereitet wurde. Zeitgleich musste noch ein verletztes und traumatisiertes Kind betreut werden.

Die eintreffende Rettungswagenbesatzung und Notarzt teilten sich unverzüglich auf die Verletzten auf, wobei die Hurlacher Sanitäter weiter bei der Versorgung unterstützten. Nachdem die zweite eingeklemmte Person befreit und an den Rettungsdienst übergeben war, wurde die Übung beendet.

Nach einer Nachbesprechung konnten die Teilnehmer den Übungstag mit einem gemeinsamen Grillabend ausklingen lassen.

 

Wir möchten uns an dieser Stelle ganz besonders bei den externen Ausbildern Max, Thorsten, Enrico, Peter und Sven sowie bei Julia und ihren Mimen, ebenso wie beim BRK Landsberg für die großartige Unterstützung bedanken.

 

 

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